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15.09.2009 12:48
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Ampel in Müngsten erst im Spätsommer 2010

Von Andreas Tews  Die geplante Ampel an der Bundesstraße (B 229) in Müngsten kommt erst im Spätsommer kommenden Jahres. Zunächst, so erklärte Johannes Szmais von der zuständigen Niederlassung des Landesbetriebs Straßen NRW in Gummersbach, soll ab Ende des Jahres der gesamte Kreuzungsbereich saniert werden.

Nach ursprünglichen Zeitplänen sollte die umstrittene Ampel längst stehen. "Wir wollen alles auf einmal erledigen", sagte Szmais. Der Landesbetrieb wolle vermeiden, dass an der wichtigen Einmündung der Landesstraße 74 (zum Sonnborner Kreuz) in die B 229 (Solinger Straße Richtung Remscheid) zweimal Baustellen eingerichtet werden müssen.

Zunächst soll die Straßenbrücke über der Mündung des Morsbachs in die Wupper auf Vordermann gebracht werden. Hiermit will der Landesbetrieb Ende November eine Firma beauftragen. Mit der Brückensanierung könnte die Firma laut Szmais je nach Wetter noch Ende des Jahres beginnen. Danach folgen Arbeiten an der Asphaltdecke.

Nicht nur die Fahrbahnen, sondern auch die Geh- und Radwege in diesem Bereich will der Landesbetrieb instandsetzen lassen. Erst wenn all diese Arbeiten abgeschlossen sind, werde die Ampel installiert, erklärte Szmais.

Die Kreuzung passieren vor allem viele Pendler aus Remscheid auf ihrem täglichen Weg in Richtung Düsseldorf und Solinger, die nach Remscheid wollen. Den Bau der Ampeln begründet Straßen NRW damit, dass es an der Kreuzung immer wieder Unfälle gebe. Ein Kreisel, wie von der Remscheider Politik gefordert, ist dem Landesbetrieb zu teuer. In die Ampelregelungen soll nach den vorliegenden Plänen auch die Einmündung der Morsbachtalstraße (L 216) in die L 74 einbezogen werden.