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05.12.2008 09:33
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Ampel für Müngsten
Von Andreas Tews

Die Botschaft des Verkehrsministeriums in Düsseldorf ist eindeutig: An den Kreuzungen der B 229 (Remscheider/Solinger Straße) mit der L 74 (Richtung Kohlfurth) in Müngsten werden Ampelanlagen errichtet. Das Gleiche gilt auch für die parallel zur Remscheider Straße verlaufende Morsbachtalstraße. Eine Diskussion mit der Remscheider Politik wird es darüber nicht mehr geben.

Ursprünglich sollte ein Vertreter des Landesbetriebs Straßen NRW im städtischen Bauausschuss Rede und Antwort stehen. Der wird aber nicht kommen. Denn, so die Erklärung der Landesbetriebs, mittlerweile liegt der Stadt die schriftliche Stellungnahme des übergeordneten Ministeriums vor. Damit sind die Forderungen der Remscheider Politik, an Stelle der Ampel lieber einen Kreisverkehr zu bauen, endgültig abgelehnt.

Einfache Begründung: Die Ampelanlage sei billiger.

Remscheider SPD fühlt sich vor vollendete Tatsachen gestellt

Das Verfahren wurde im städtischen Bauausschuss heftig von den Vertretern von SPD, Grünen, FDP und der Wählergemeinschaft Wir in Remscheid (WiR) kritisiert. Die Politiker seien vor vollendete Tatsachen gestellt worden, beklagt zum Beispiel der SPD-Vertreter York Edelhoff.

Die Bauausschuss-Vorsitzende Elke Rühl (CDU) erläuterte hingegen, dass das alles entscheidende Schreiben des Ministeriums eine Antwort auf einen Brief von WiR-Ratsfrau Waltraud Bodenstedt gewesen sei. Damit sei sie vorgeprescht und habe den Ausschussmitgliedern die Sache aus der Hand genommen, kritisierte Rühl.