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13.08.2011 10:51
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17. Winzerfest: Rosé oder Rotwein?

Von Martine Krause

„Drei tolle Weintage, Stimmung, Unterhaltung und Tanz“, so wirbt das 17. Solinger Winzerfest für sich selbst. Und am ersten Tag waren die Biertischgarnituren und die Theken an den Winzerständen auf dem Fronhof gestern sehr gut und sehr amüsant besetzt. Hetti Decker (74) ist die Begeisterung anzusehen: „Wir freuen uns das ganze Jahr aufs Weinfest. Man trifft Bekannte, sitzt schön zusammen und trinkt.“

Auch das „Ankeltern“ des aktuellen Jahrgangs, also die erste Pressung der frischen Trauben, verhieß schon Gutes. Fachmännisch wurde bei der Mostgewichtsmessung eine „Rekordreife“ festgestellt und aus dem Publikum hörte man begeistert: „Das ist ein Federweißer!“

Der Akzent-Reichtum an den Weinbuden lässt fast an Urlaub glauben. Die Vertreter der zwölf Wein- und Sektgüter stammen aus Rheinland-Pfalz. Genauer gesagt aus den Anbaugebieten Mosel, Pfalz, Rheinhessen und Nahe.

Zur „sehr breiten Palette“ des Weinguts von Winzermeister Pirmin Roth (51) aus der Pfalz gehört seit sechs Jahren auch die Rebe Sauvignon Blanc. Roth ist von Anfang an beim Solinger Winzerfest dabei und weiß: „Es wird sehr gut angenommen.“

Das Wochenendprogramm hält viel Musik und auch Kerzenschein bereit

Heute tritt ab 16 Uhr erstmals der Shanty-Chor Solingen auf dem Winzerfest auf. Um 18 Uhr folgt das Duo Gustav Prochazka mit Klaviermusik und ab einbrechender Dunkelheit wird das Fest zum „Romantic-Candle-Light-Shopping“ mit Kerzenlicht erleuchtet.

„Spritziger Frühschoppen“ steht am verkaufsoffenen Sonntag mit Perlweinen und Sekten auf dem Programm. Zwischen 13 und 18 Uhr unterhält „Die bergische Gitte“ das Publikum mit Schlagern, bevor das Fest gegen 21 Uhr seinen diesjährigen Ausklang finden wird.