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18.02.2010 14:54
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Wirkendes Engagement

Eine 85-jährige Frau, unfähig, den ganzen Haushalt selbst zu machen, wurde durch die Glück-Lich-Ter-Aktion beglückt. Durch diese Aktion wird vielen Menschen geholfen und das Weitergeben nicht beendet. Unter Haushalt sind zum Beispel Müllentsorgung, Staubwischen, Staubsaugen und Bodenwischen zu verstehen. Alte und junge Menschen haben heute nur selten Kontakt miteinander. Immer unterschiedlicher werden die Welten, in denen sie nebeneinander leben.

Frau Friedhoff wohnt in einer Eigentumswohnung, die so eingerichtet ist, wie man es heutzutage oft bei älteren Menschen sieht. An den Wänden, auf den Tischen und in den Schränken sieht man Erinnerungsstücke von früher, zum Beispiel eines von ihrem Vater aus dem Krieg. Für ein Interview brauchte sie ein Hörgerät, weil das Gehör im Alter schlechter wird.

In ihrem ganzen Leben war sie nur vier mal im Krankenhaus und war bis zu ihrer Rente Apothekerin. Arbeitsunfähig wurde sie bis dahin überhaupt nicht. „Ich wünsche mir schon, dass ich früher einiges anders gemacht hätte: Ich wollte studieren und wäre gerne Tierärztin geworden.“

Sie erlebte den 2. Weltkrieg mit und da waren viele Vorstellungen nicht möglich. „Da ich schon so alt bin, freue ich mich über jeden Tag, den ich noch erleben darf, aber das einzige was mich noch reizt, sind Reisen“

Mit ihrem Mann hätte sie gerne die Welt bereist, aber das war wegen des Krieges nicht möglich. Als sie nach dem Krieg alleine die Welt bereiste, wurde sie als Deutsche oft beschimpft. Sie selbst hatte aber gute Taten vollbracht, die andere zutiefst berührt haben. Zum Beispiel hatte sie eine arme Frau kennen gelernt. Dafür, dass diese zu ihr so nett war, schenkte sie der armen Frau 5 DM. England, Finnland, Italien, Norwegen und die Schweiz hat sie bereits bereist und würde heute gerne wieder in den bergischen Wald fahren. Doch um nicht die Alzheimer-Krankheit zu bekommen, macht sie heute andere Sachen: lesen, Rätsel lösen und schwimmen.

Ab und zu kann sie noch selber einkaufen gehen, und wieder zurück, aber manchmal braucht sie doch das Taxi. Es ist immer schön zu sehen, wenn man für seine Taten belohnt wird, wie es auch hier der Fall war. Es standen Spritzgebäck und frisch gemachte Waffeln bereit.

Von John Schröder, Christian Kroker und Priyanthan Suguma, 9c, Gesamtschule Solingen

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