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18.02.2010 14:56
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Was ist, wenn ich das nicht schaffe?

Baby tot gefunden - Solche Nachrichten höre ich immer wieder und sie schockieren mich immer wieder aufs Neue. Mütter und Väter bringen ihre Kinder um, weil sie nicht genügend Geld haben, um ihre Kinder zu versorgen. Deswegen wurden die Babyklappen erfunden. Sie dienen dazu, dass Babys nicht von ihren eigenen Eltern getötet werde.

Babyklappen gibt es schon seit dem Mittelalter. Doch früher war es nicht so einfach wie jetzt, die Babyklappen zu finden. Früher waren die Babyklappen in Geheimgängen versteckt oder die Kinder wurden in den Klöstern abgegeben. Heutzutage ist es einfacher. Es gibt rund 80 Babyklappen in Deutschland, wo die Eltern ihre Babys anonym abgeben können. Innerhalb von 8 Wochen, wenn die Eltern ihr Leben

wieder im Griff haben, können sie ihr Kind zurückverlangen. Wenn dieser vorgegebene Zeitpunk überschritten ist, werden

die Babys zur Adoption freigegeben.

Zu 90 Prozent rufen die Eltern an

und fragen, wie es ihren Babys geht. ,,Meistens legen die Eltern eine Kleinigkeit bei, wie etwa ein Armband oder eine Kette dazu“,

sagt mir die Initiatorin Anja Gurbart, die in Wuppertal an der Babyklappe arbeitet.

Doch nun schlägt die Politikerin Ingrid Fischbach der Partei CDU zu. Sie will, dass Babyklappen abgeschafft werden. Denn sie meint: „Jedes Kind hat ein Recht darauf zu wissen, wer seine Eltern sind.“ Ich stimme ihrer Meinung

zwar zu, doch ich finde, ein Kind hat ein größeres Recht darauf zu leben.

Von Angeliki Lazaridou und Anna Pastore, 8b, Gesamtschule Solingen ZiSch