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18.02.2010 14:49
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Skaten im Kino

Statt Popcorn und Action- Filme gibt es jetzt Half-Pipes und Wall-Rides im Rollhaus Solingen. Das alte Mühlenplatzkino wurde vor knapp fünf Jahren zu einer Skater-Halle umfunktioniert. Dort kann man Skateboard und BMX fahren, Playstation oder Xbox spielen, Kickern oder einfach nur in dem Café am Eingang abhängen. Wem das nicht reicht, der kann dann noch an verschiedenen Kursen teilnehmen, wie etwa Fingerboardrampen bauen. Eine Skater-Schule gibt es auch, entweder für blutige Anfänger, die sich dann auch die notwendigen Utensilien ausleihen können oder für Profis, die dann Tricks einüben können. Wer sich dafür interessiert, der kann die Homepage vom Rollhaus besuchen: http://Rollhaus.de. Regelmäßig finden im Rollhaus auch verschiedene Contests statt, wie der Santa-Contest. Diese Contests werden immer gut besucht und machen viel Spaß. Manchmal werden dort auch Konzerte gegeben. Vor einigen Tagen konnte man sich sogar die Verlosung der WM-Gruppen in dem Café auf einer großen Leinwand ansehen. Seit Dezember 2006 ist nebenan auch die Rootbox, ein Skaterladen, wo es alles zum Skaten gibt. Das ehemalige Kino ist vor mehr als 15 Jahren durch die Eröffnung des Cinemaxx-Kinos insolvent gegangen, da das Mühlenplatz-Kino nicht so groß war und dadurch nicht genug Filme gezeigt werden konnten. Deshalb war es für den Jugendstadtrat eine ideale Halle als Jugendaufenthalt, welchen die Sparkasse kostenlos zur Verfügung gestellt hatte. Das Rollhaus wurde zum größten Teil durch Spenden und sogenannte Bausteine, die man bei der Sparkasse für 5 Euro kaufen konnte, finanziert. Außerdem haben verschiedene Bauunternehmen kostenlos Arbeit geleistet. Die Gesamtsumme des Umbaus ist jedoch unbekannt. Bis zu diesem Jahr wurde das Rollhaus ausschließlich durch Spenden finanziert. Doch seit kurzem ist das Rollhaus im Kinder- und Jugendförderplan von der Stadt Solingen. Deshalb hat es jetzt mehr Geld zur Verfügung und kann auch endlich das Rampensortiment aufstocken und modernisieren.

Von Thilo Kürten, Florian Lindemann und Alexander Voos, 8c, ALbert-Schweitzer-Schule

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