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18.02.2010 14:57
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Power fürs Klima

Für ein Besseres Klima! Dafür setzt sich Greenpeace ein. Als eine der erfolgreichsten Umweltschutzorganisationen machen sie die Welt grüner. Mit ihren Demos und Protesten haben sie schon viel in der Umweltpolitik bewegt. Sie protestierten gegen den Bau von Atomkraftwerken, die Abholzung des Regenwaldes und den hohen Co2 Ausstoß von Autos und Fabriken.

7. bis 18. Dezember. Die Politiker treffen sich zum Klimagipfel 2009 in Kopenhagen, doch nicht nur sie sind da, sondern auch 100 000 Klimaschützer aus aller Welt. So auch viele Greenpeace Aktivisten aus Deutschland, die die Politiker bei Demos daran erinnern, dass sie auf einen festen Klimavertrag warten. „Aber auch in Deutschland wird protestiert“, berichtet Herr Weyer, der mit seiner Gruppe an einer besonderen bundesweiten Aktion teilgenommen hat: Ausrufe wie „In Kopenhagen Geschichte schreiben, Frau Merkel!“ oder „Taten statt warten, 40 Prozent weniger CO2 bis 2020“ schickten sie durch die Internetplattform Twitter an die CDU und Frau Merkel. Sie riefen auch andere interessierte Menschen dazu auf, es ihnen gleich zu tun, und ihre Erwartungen an Frau Merkel zu twittern. „Die „Tweets“ wurden auf eine Große Leinwand in Berlin am Brandenburger Tor projiziert und erschienen sogar kurz in den Nachrichten, es war ein großer Erfolg“, freut sich Herr Weyer von der Ortsgruppe Wuppertal . „Die wochenlange Arbeit hat sich gelohnt“. Denn auch seine Gruppe stellte sich in der Fußgängerzone auf und sammelte die Erwartung klimaschützender Menschen, die so wie er die Umwelt verbessern wollen. „Wir wollen mit den Nachrichten erreichen, dass sich die CDU, insbesondere Frau Merkel, in Kopenhagen mehr für den Klimaschutz einsetzt und verbindliche Klimaziele festschreibt“. Und das ist bereits passiert: Deutschland will den CO2-Ausstoß von sich im Vergleich zu 1990 um 40 Prozent senken und so den Klimawandel aufhalten.

Um das zu schaffen, müssten alle Häuser so gut gedämmt werden, dass die Heizungen kaum noch gebraucht werden und regenerative Energien wie Sonne oder Wind durch Solarzellen oder Windräder stärker genutzt werden. „Aber auch jeder Einzelne kann mithelfen“, erklärt Herr Weyer. „Zum Beispiel weniger Fleisch essen, denn bei der Herstellung wird sehr viel Kohlenstoffdioxid freigesetzt.“ Trotzdem ist der Klimawandel nur dann aufzuhalten, wenn die Industrieländer mitziehen und gemeinsam etwas gegen die Klimakatastrophe zu tun. Und dazu müsste ein fester Vertrag unterschrieben werden, der von allen Ländern berücksichtigt wird.

Doch nicht nur die Menschen und Länder können etwas tun, sondern auch die Autoindustrie. Denn viele Autos sind nicht auf dem umweltfreundlichsten Stand und stoßen mehr CO2 aus, als nötig ist. Zu diesen Automarken gehören unter anderem Volkswagen, Audi, Seat, Skoda, Mercedes und BMW. „Würden sich diese Autohersteller darum bemühen, ihre Autos Klimafreundlicher zu bauen, so wäre die Luft um einiges sauberer“, so ein Onlineportal. Gegen genau diese Klimasünder protestierte die Greenpeace-Gruppe.

Von Leo Niederhagen und Marina Klimke, 8b, Gymnasium Vogelsang ZiSch