Partys, feiern und Spaß haben. Stellt ihr euch eure Zukunft nicht auch so vor? Anscheinend nicht, denn durch eine Umfrage wollten wir herausfinden, welche Zukunftspläne „Teenies“ heute haben. Dazu haben wir Schüler unseres Gymnasiums aus verschiedenen Jahrgangsstufen befragt. Wie stellen sie sich ihre Zukunft vor.
Viele antworteten, dass sie eine Familie und einen gut bezahlten Arbeitsplatz haben wollen. Außerdem bekamen wir auch ein eindeutiges Ergebnis zu sehen, denn mehr als 50 Prozent wollen studieren oder ein duales Studium machen. Ein duales Studium ist eine Alternative für viele Jugendliche, die studieren und eine Ausbildung zusammen machen wollen. Zwar ist das Studium dann niedriger bewertet, als wenn man sich vollkommen darauf konzentriert, aber nachher hat man zwei Sachen in der Hand. Deshalb ist diese Art des Studierens sehr beliebt.
Was euch noch interessieren könnte ist, welche die meist gewählten Berufsbereiche sind. Es sind die Ecke Medizin und Soziales bei Mädchen und Management eher bei Jungs. Auch der Kunst- und Musikbereich ist beliebt. Und einer der Bereiche passt hoffentlich zu dir. Die größten Ängste der jungen Leute sind, dass sie eines Tages arbeitslos werden und kein Geld haben. Schließlich versteht ihr es doch auch, oder? Wie soll man sich keine Sorgen machen, wenn jetzt schon in den Medien so ein großer Trubel darüber gemacht wird. Erstaunt hat uns jedoch, dass keiner an Partys oder Freiheit gedacht hat. Warum denken alle diese Jugendliche nicht an das Leben nach ihrem Abschluss, sondern an das Leben ab dreißig? Klar macht sich jeder Gedanken darüber, ob er mal ein Haus und sein Traumleben führen wird. Doch Leute so weit sind wir noch lange nicht. Also konzentriert euch noch auf die Gegenwart, doch Träume von Villa und Traumleben sind immer noch erlaubt. Was wir auch feststellten war, dass fast jeder Zehnte, der unsere Umfrage gemacht hat Angst vor dem Doppeljahrgang hat. Der Doppeljahrgang ist, dass die neunten und zehnten Klassen zusammen Abitur machen, deshalb kann es für sie jetzt Ernst werden. Es könnte nämlich sein, dass die Uni s überfüllt werden und es nicht genügend Studienplätze gibt. Die Achter-Klassen haben im Moment noch viel weniger Ängste und Vorstellungen davon, wie ihr Leben später noch aussehen soll. Naja, die Achter haben auch noch viel Zeit bis zum Abi und zur Jobwahl, deshalb können sie noch entspannt auf den Schulbänken hocken. Doch bei den 13ern merkt man schon den Druck, deshalb haben sie auch genauer geantwortet. Sie wissen schon sehr viel über ihre naheliegende Wandlung und sind sich mehr oder weniger allem bewusst, was auf sie zukommt. Zum Schluss noch etwas, macht euch nicht so viele Gedanken: „Ordnung ist das halbe Leben, doch lasst die Ordnung und lebt ganz, aber übertreibt es nicht, sonst gehts noch zu weit.“
Von Tatjana Vuckovic und Jessica Tamm, 8c, Gymansium Vogelsang