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18.02.2010 14:50
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New Moon begeistert die Mengen

Am 26. November 2009 lief der zweite Teil der Twilight-Saga „New Moon“ in den deutschen Kinos an. Tausende Fans stürmten die Vorführungen.

Nach den weltweiten Bestsellern von Stephanie Meyer wurde nun auch der zweite Teil der Bis(s)-Serie verfilmt. Schon der erste Teil spielte 2008 weltweit etwa 376 Millionen US-Dollar ein. Im ersten Teil verliebt sich die 17-jährige Schülerin Bella (Kirsten Steward) unsterblich in den schönen Vampir Edward (Robert Pattinson). Nachdem sie dem Tod knapp entkommen ist, feiert sie nun im zweiten Teil ihren 18. Geburtstag bei den Cullens, Edwards Familie. Bei der Feier ereignet sich ein kleinerer Zwischenfall mit großen Folgen. Bella schneidet sich beim Öffnen eines Geschenks in den Finger und wird von Jasper, Edwards Bruder, attackiert. Edward verhindert den Angriff und schwört sich, Bella zu verlassen, um diese nie wieder in Gefahr zu bringen. Nachdem Edward und seine Familie die Stadt Forks verlassen, fällt Bella in tiefe Depressionen. Nach einiger Zeit trifft sie sich öfter mit ihrem „Sandkastenfreund“ Jacob Black (Taylor Lautner). Sie merkt, dass es ihr in Jacobs Gegenwart wieder besser geht. Doch für Jacob ist es mehr als nur Freundschaft. Dann stellt sich heraus, dass auch Jacob ein dunkles Geheimnis hat. Er ist ein Werwolf. Nachdem Bella herausfindet, dass sie in gefährlichen Situationen Edward sieht und seine Stimme hört, begibt sie sich immer öfter in Gefahr und stürzt sich von einer Klippe ins Meer. Edward erfährt von dem Sprung und denkt, Bella sei tot. Er beschließt sein Leben ebenfalls zu beenden. Nun liegt es an Bella, Edward vor dem Tod zu bewahren.

New Moon glänzt durch gute Animationen und weiterhin eine packende und komplizierte Liebesgeschichte. Auch die Maskenbildner überzeugen mit noch besseren vampiristischen Gesichtszügen. Die Augenfarbe kommt nun besser zum Ausdruck. Obwohl sich der Film sehr nah am Buch orientiert, ist er dennoch kein Vergleich zu diesem. Denn wer das Buch gelesen hat, merkt, dass die Gefühle, die Bella empfindet, im Film eher blass wirken und gegen die fantasievoll ausgeschmückten Sätze Stephanie Meyers nicht ankommen. Enttäuschend ist auch der Schluss. Dieser ist sehr abrupt und rundet somit den Film nicht ausreichend ab.

Doch trotz der vielen schlechten Kritiken in Zeitschriften und anderen Medien waren die vorwiegend weiblichen Besucherinnen am Ende des Filmes begeistert und freuen sich auf die Fortsetzung.

Von Verena Steingans und Annika Christians, 10DE, Gesamtschule Solingen

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