HILFE Das Projekt GLÜCK-LICH-TER der Gesamtschule Solingen kommt bei allen Beteiligten gut an.
„Diese Rabauken haben mal ein paar Ohrfeigen verdient“, schreibt Friedhelm L. auf einer Internet Seite zur Frage: „Wie denken sie über die Jugend?“
Als wir das lasen, waren wir sehr geschockt und wollten der Frage auf den Grund gehen. Durch die GLÜCK-LICH-TER Aktion der Städtischen Gesamtschule Solingen sind wir am 29. November 2009 um 15 Uhr zum Adventsgottesdienst in die Stadtmission Solingen gefahren und halfen dort einer älteren Dame in der Küche. Wir wurden sehr liebevoll und mit viel Gastfreundschaft aufgenommen. Als wir Christa B. (70 Jahre) halfen, das Geschirr zuspülen und einzuräumen, sprach sie mit guten Herzen über die jüngere Generation. „Die Jugend weiß was sie tut, wenn es drauf ankommt weiß sie sich zu helfen“, als wir dies hörten, waren wir sehr erfreut und angetan. Nachdem wir fertig waren, sind wir in den Gottesdienstraum zurückgegangen und halfen dort Leuten den Kuchen auszuteilen und Kaffee auszuschenken.
Die Stadtmission Solingen bietet verschieden „Kreise“ an. Am Freitag treffen sich regelmäßig die Jugendlichen, um sich dort zu amüsieren. Regelmäßig treffen sich am Samstag die jüngeren Kinder in der „Jungschar“ und singen, spielen und lachen sehr viel miteinander. Die Gottesdienste finden regelmäßig am Sonntag um 10 Uhr statt, wo Jens B. die Predigt hält.Es gibt auch noch andere Aktivitäten, wie Frauenabende und Bibelstunden.
Die Stadtmission Solingen ist eine Gemeinde, die jeden Gast mit Liebe aufnimmt. Gegen 17 Uhr nahte das Ende des Gottesdienstes und, damit die Eltern in Ruhe noch ein Kaffee trinken konnten und die Väter den Gottesdienstsaal aufräumen konnten, beschäftigten wir die Kinder und spielten mit ihnen auf dem Fußballplatz. In unserer Umgebung ging es den Kindern super und sie hatten richtig Spaß. Doch als auch die letzten Kinder mit ihren Eltern nach Hause fuhren, waren wir auch auf dem Weg, die Stadtmission zu verlassen.
Doch als wir gerade gehen wollten hielt uns Christa B. auf, die Dame der wir halfen die Küche sauber zumachen, und sprach mit gelobter Stimme: „Ich bin froh, dass ich euch habe, ohne euch wäre ich jetzt noch nicht fertig geworden.“ Die Freude war uns anzusehen und Christa B. freute sich mit uns. „Gott segne solche Kinder wie euch, Danke.“ Am Ende des Tages sind wir doch stolz auf uns und sprechen uns selber das Lob aus, da wir die Frage: „Wie denken sie über die Jugend?“, positiv und nicht negativ beantwortet bekamen. Obwohl die Aufgabe war, dass wir einer Person helfen sollten, haben wir mehreren Personen gleichzeitig geholfen und darauf können wir stolz sein.
Von Steven Stroka und Daniel Koch, 9AE, Gesamtschule Solingen