GEWALT Besonders die Brutalität steigt immer weiter an.
Wieder wurde ein kleiner Junge (12) Opfer eines tätlichen Angriffes. 12. Dezember 2009, Haltestelle Wasserturm: Zwei Jugendliche schlugen brutal auf ihn ein bis er am Boden lag, dann klauten sie ihm seine Tasche. Der Junge konnte nicht mehr ohne Hilfe aufstehen.
Das ist eines der vielen Beispiele für die Brutalität mancher Jugendlichen in Deutschland. Die Jugendgewaltrate geht zwar immer weiter zurück, wird dafür aber immer brutaler: Es werden Frauen von 16-Jährigen vergewaltigt oder zwei Teenager töten gleich vier Familienmitglieder auf einmal. Aber solche Dinge passieren nicht nur in Deutschland, sondern auch in England oder Frankreich. In Liverpool ereignete sich ein schreckliches Verbrechen. Ein Jugendlicher, der nicht älter als 15 Jahre sein soll, feuerte von seinem BMX-Fahrrad Schüsse ab. Ein elf Jahre alter Junge wurde tödlich getroffen. Allein in Liverpool sind seit Anfang des Jahres siebzehn Teenager ermordet worden. In England nennt man diese Jugend „teenage gun and knife culture“.
In Frankreich steigt die Jugendgewaltrate aber immer weiter an. Noch vor ein paar Tagen wurde ein Zwölfjähriger auf offener Strasse in Lyon erschossen. Die Polizei vermutet, dass dies geschah, weil er sich über ein Mädchen lustig machte. Die Gewaltbereitschaft wird durch falsche Erziehung, Videospiele, Filme oder vereinzelt auch durch Comics gefördert. Es wurden aber auch schon Maßnahmen gegen Jugendgewalt entwickelt - zum Beispiel versucht man schon in jungen Jahren gegen zunehmende Gewaltbereitschaft durch pädagogische Maßnahmen, wie Sitzkreise im Kindergarten oder Diskussionen mit speziell ausgebildeten Pädagogen in der Schule, zu lindern.
Von Max Geier, Leon Kluthe und Jonas Jakubeit, 8e, August-Dicke-Schule