Schon seit vielen Jahren wird das Thema Magersucht bei Models diskutiert, denn ein Model muss nicht nur schön, sondern auch schlank sein. Einige sind sogar mehr als schlank und sehen krank und abgemargert aus. Dass man die Rippen aus der Ferne zählen kann, ist keine Seltenheit. Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass Models in der Regel nicht mehr als 1000 Kalorien pro Tag zu sich nehmen und manchmal noch nicht einmal das, wie das Institut für psycholgie Freiburg bekannt gegeben hat.
Der normale Tagesbedaf einer Frau liegt bei mindestens 2000 Kalorien. Es ist inzwischen erwiesen, dass Models in ihrer Vobildfunktion gerade bei jungen Mädchen für eine große Zunahme von Erkrankungen wie Bulimie und magersucht sorgen, wie die British Medical Association bereits vor einigen Jahren festellte. Eine durchschnittliche Frau (und das gilt auch für Models) sieht nun einmal von Natur nicht so aus, wie es die Modebranche verkaufen möchte. Die Körper von Models sind das Ergebnis von Hunger, von Abführmitteln und von schädlichen Diätpillen. Doch die Frage ist, ob auch „normale“ Frauen als Models attraktiv genung für das Publikum wäre. Viele Designer tendieren inzwischen dazu, ihre Sachen so zu entwerfen, dass nicht nur abgemagerte Frauen sie tragen können. Einige Agenturen sind schon dazu übergegangen solche dünnen Mädchen nicht mehr zu engagieren. Die Entwicklung in der Model-Branche scheint also auf einem guten Weg zu sein. Es bleibt zu hoffen, dass diese Entwicklug positiv weitergeführt wird.