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18.02.2010 14:55
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Ein Hauch von Haribo

Von Thomas Sowa,8f, Friedrich-Albert-Lange-Schule

Ein weißer, nebliger Dunst umgibt die alten Bauten. Ein Windstoß treibt den stechenden Duft von Stahl in die Luft. Doch ich erlausche lachende Kinderstimmen. Die Kinder schmatzen froh mit ihren Mündern. Ein Hauch von Zucker liegt in ihren Nasen. ,,Lecker!”, ertönt es. Inmitten des Solinger Industriegebietes hat der Süßwarenhersteller Haribo seinen Platz. In den frühen 20er Jahren gründete Hans Riegel Haribo in einer Hinterhof-Waschküche bei Bonn. Schließlich heiratete Hans Riegel seine Frau Gertrud und entwarfen den legendären Goldbären. 1945 stirbt Hans Riegel, doch sein Lebenswerk wird von seiner Frau weiter geführt.

,,In Solingen wurde eine neue Verkaufsfläche eröffnet, die zudem mehr Umsatz einbringt”, erklärt eine Verkäuferin im Interview. Von weiter Entfernung springt mir das bunte Haribo Logo auf der geklinkerten Fassade ins Auge. Außerdem ragen drei große, blickfangende Fahnen in den Himmel. Gelangt man hinein, entdecke ich die farbenfrohen Produkte in allen möglichen Geschmacksrichtungen von Lakritz bis zum sauren Apfel. Der Duft von Zucker sticht besonders hervor. ,,Für diese Vielfalt an Produkten sind fast 700 Mitarbeiter nötig”, berichtet die Verkäuferin. Zudem arbeiten mindestens 600 Angestellte in der von außen eher tristen Fabrik. Heute führen Nachfahren des berühmten Hans Riegel Haribo mit dem Slogan ,,Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso” zum Erfolg.

ZiSch