Die dunkle Jahreszeit bietet auch in diesem Jahr Einbrechern wieder viele Möglichkeiten, Beute zu machen. Die meisten Einbrüche passieren im Winter und dann oftmals in den Abendstunden. Die Einbruchszahlen haben sich im November auch in diesem Jahr wieder verdoppelt. Die häufigsten Taten begehen Männer im durchschnittlichen Alter von 31 Jahren. Viele Menschen nehmen die Gefahren in der dunklen Jahreszeit nicht wahr, lassen Wertgegenstände in der Wohnung rum liegen, schließen Haustüren nicht richtig ab, verschließen die Fenster nicht, sodass die Einbrecher große Erfolgschancen haben, Beute zu machen. Laut der Statistik, so Hauptkommissar D. Töpperwein von der Polizei in Wuppertal, werden Einbruchsdelikte in den seltensten Fällen aufgeklärt. Wenn doch, fallen die Strafen meist sehr gering aus, denn hier spielen der Wert der Beute und das Alter der Täter oftmals eine Rolle. Einbrüche der letzen Wochen in Solingen:
1. Bislang unbekannte Einbrecher verschafften sich in der Nacht Zutritt zu einer Wohnung in der Kriemhildenstraße. Die Täter hebelten die Balkontür auf und durchwühlten die Räumlichkeiten nach Wertgegenständen. Die Einbrecher entwendeten Schmuck und verschwanden unerkannt.
2. In der Straße Alte Ziegelei verschafften sich Einbrecher Zutritt zu zwei Firmen. Nachdem die Täter ein Fenster aufhebelten, durchsuchten sie auch hier die Räumlichkeiten und entwendeten Bargeld, ein Telefon, Messgeräte, sowie ein Notebook und eine Digitalkamera.
3. Mittels Regefallrohr als Steighilfe erkletterten Einbrecher am Vogelsanger Busch den Balkon eines Hauses. Auch hier hebelten sie die Balkontür auf und gelangten so in das Haus. Schmuck und Bargeld waren wieder leichte Beute.
Ratschläge: Eine Zeitschaltuhr könnte zum Schutz sicher sein. Diese gibt es in jedem Fachhandel, zum Beispiel im Obi und in anderen Baumärkten in ihrer Nähe. Sowie auch ein Hundeschild mit einem Angsteinflößenden Satz, das sie z.B. an ihrem Gartenzaun anbringen können. Ein Hund könnte in diesem Fall auch ein guter Schutz sein.
Von Ann-Kathrin Gebhardt, 8a, Albert-Schweitzer Schule