KONSOLEN Spielsucht wird oft nicht als wirkliche Krankheit wahrgenommen.
Es gibt sie in jedem Laden für Technik, Spiel und Spaß. Spielekonsolen, die nur zur Erfreuung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen dienen. Was soll denn schon schlimm daran sein? Zocken in jeglicher Richtung macht Spaß und heutzutage kann man den auch noch in bester Qualität haben. Doch kaum einer nimmt die Gefahr eine möglichen Sucht dabei wahr. Keiner denkt daran, dass Computerspiele der Nintendo DS oder die Wii süchtig machen könnten.
Bei Sucht denken alle direkt an Drogen, Alkohol und dergleichen. Kaum einer sieht, wie das lustige Zocken sich auf die Gesellschaft auswirkt. Nicht nur auf Kinder, sondern auch auf Jugendliche und Erwachsene. Immer früher bekommen Kinder ihren ersten Nintendo DS, in fast jedem Haushalt ist mindestens eine Spielekonsole anzufinden. Ist man einmal im Rausch des Spiels gefangen, ist es schwer für längere Zeit aufzuhören.
Die Folgen der Spielsucht sind klar zu sehen: Kinder und Jugendliche werden dicker, weil sie zu wenig Bewegung bekommen. Auch gehen die Spielenden weniger aus dem Haus, werden unsozial und kümmern sich nicht mehr richtig um wichtige Dinge. Wie gefährlich so eine Sucht ist, erkennt man erst, wenn es zu spät ist. Wie bei Alkohol und Drogen auch, ist man sich anfangs der Gefahr nicht richtig bewusst, oder denkt, es kann schon nicht so schlimm sein. Wenn man es dann einmal ausprobiert hat und Gefallen daran gefunden hat, ist es schwer wieder aufzuhören. Auch wenn Zocken süchtig machen kann, spricht natürlich nichts gegen einen netten Spielabend mit Freunden und Familie. Das stärkt die sozialen Kontakte vermutlich sogar. Auch für die Fitness kann man bei Spielekonsolen wie der Wii etwas tun und so ist es auch möglich, dass Spielekonsolen nicht immer nur negative Wirkungen haben.
Wirklich gefährlich sind aber Spiele, die Gewalt verherrlichen. Das kann auch im wirklichen Leben zu Aggressionen führen. Solange man sich seinen Spielekonsum einteilt und als Ausgleich zum Zocken Alternativen hat, sollte es möglich sein, nicht süchtig zu werden. Alle, die im Besitz einer Spiele-Konsole sind, sollten versuchen ihren Konsum einzuschränken, indem sie ihr normales Leben weiter leben, ab und zu einen netten Spielabend machen, nicht nur noch ans Spielen denken und nicht in der virtuellen Welt versinken. So kann die Gefahr einer Sucht vermieden werden. Damit ist dieser Artikel nun beendet und ich werde nun eine schöne Runde auf der Wii zocken.