Nachdem es in Deutschland jetzt schon mehrere Amokläufe an Schulen gab, wächst die Angst um eine weitere Bluttat! Doch die Frage ist, wie schützen wir uns gegen einen Amoklauf? Der deutsche Kriminologe Werner Greve äußerte sich auf „Spiegel Online“ und warnt allerdings vor Panikmache.
Seit dem Amoklauf in Erfurt (2002), der 17 Menschen das Leben kostete, musste Deutschland das Waffengesetz 2003 und 2008 ändern, um noch einen schlimmeren Fall zu vermeiden.
Zu diesen Gesetzen gehören: Das Mindestalter zum Besitz von Waffen wurde angehoben. Keine Waffenattrappen in der Öffentlichkeit. Die Waffen müssen in einem Tresor gelagert sein, der am Boden festgeschraubt ist, oder 200 kg wiegt. Man darf als Sportschütze erst mit 21 Jahren Waffen besitzen. Wer illegale Waffen besitzt, dem droht eine Strafe von 5 Jahren Gefängnis. Wenn man aus einer Waffe in aller Öffentlichkeit schießt, bekommt man eine Strafe von 10 Jahren Gefängnis.
Durch die Verschärfung des Waffengesetzes und Aussagen von Schülern wurden schon Amokläufe verhindert. Doch es wird immer welche geben, denn manche Bluttaten kann man nicht verhindern. Nun wollen Experten die Sicherheitsvorkehrungen an Schulen erhöhen, um somit Amokläufe in Deutschland zu reduzieren. Aber der sicherste Schutz ist, dass Schüler etwas sagen, wenn sie Amoklaufdrohungen oder merkwürdiges Verhalten in Bezug auf Gewalt oder bemerken oder etwas davon hören.
Von Malte Gregor und Henrik Becker, 8d, Gymnasium Vogelsang ZiSch