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18.02.2010 14:55
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Biblischer Techno

Das deutschsprachige Musikprojekt E Nomine wurde 1999 von den Produzenten Christian Weller und Friedrich Graner gegründet. Die beiden Produzenten gaben sich die Künstlernamen Chris Tentum und Sir Fritz. Sie wurden durch Lizenznehmer David Brunner veröffentlicht.

Ihre Musikkombination nennt sich Monumental Dance. Sie besteht aus Techno/Trance und Gesangsbegleitung, die an gregorianische und klassische Gregorian Vokals erinnern. Vor den Liedern ist ein Interlude, der den Inhalt des Lieds ankündigt. Die Texte haben oft religiösen Hintergrund. Biblische Inhalte wie der Psalm 23, der Teufel, Ave Maria und das Vater Unser. Bei

manchen Liedern handeln die Texte aber auch von Sagen über

Magie und dem Kampf von Gut und Böse. Wie in dem Lied „Das Omen“.

Mystische Sakrale und Prophezeihungen werden auch aufgegriffen. Wie in dem Lied „Die

Runen von Asgard“. Die Texte der Lieder werden von den Synchronstimmen bekannter Schauspieler gesungen und gesprochen wie Robert De Niro (Christian

Brückner), Nicolas Cage (Martin Kessler), John Travolta (Thomas Dannenberg), Brad Pitt (Tobias Meisters) und viele mehr.

Die Musikvideos werden von

Senad Fuerzkelper Giccic dargestellt.Und sind je nach Lied sehr

krass gemacht. 2007 war zuletzt ein neuer Song angekündigt:

„Heilig“. Der Song ist bis heute

nicht offiziell veröffentlicht. Da er aber kurz zum Download frei gegeben wurde, ist er auf My Video

und You Tube im Umlauf. Zwischen 2005 und 2007 ist es aber sehr ruhig um E Nomine geworden. Sir Fritz hat das Projekt leider verlassen.

E Nomine ist etwas dunkel von der Musik her. Viele Lieder, wie etwa „Schwarze Sonne“ (2003) prophezeihen, dass etwas

Grausames geschehen wird, zum Beispiel der Weltuntergang oder der Tod. Doch genau das macht

diese Band einzigartig. Ich empfehle jedem, es sich einmal anzuhören. E Nomine ist sehr speziell

nach meinem Geschmack auch wenn E Nomine sehr speziell ist und ihre Texte grausam sein können. Schön ist bei E Nomine, dass man die Texte sehr gut versteht.

Da in den Texten oft Latein integriert ist, hört es sich sehr interessant an.

Von Hannah Lütjens, 8e, Friedrich-Albert-Lange-Schule

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