Wuppertal. In das Thema Regiobahn ist aus bergischer Sicht endlich Bewegung gekommen. Die Bezirksregierung in Düsseldorf hat jetzt einer Verlängerung der Verbindung der S 28 zum Hauptbahnhof Wuppertal zugestimmt. Der Lückenschluss zum Kreis Mettmann und dem Großraum Düsseldorf bis nach Neuss und Kaarst hat für Wuppertal große wirtschaftliche Bedeutung als Ergänzung und Alternative zur S 8 und dem Dauerstau auf der A 46.
Vor allem Gräfrather profitieren vom Halt am Vohwinkeler Bahnhof
Für Solinger – insbesondere aus dem Raum Gräfrath – wäre der fest eingeplante Halt der Regiobahn in Vohwinkel eine Bereicherung. Insbesondere wenn die Obus-Linie 683 bis zum dortigen Bahnhof verlängert wird.
Der Anschluss bis zum Wup-pertaler Hauptbahnhof wird mit Kosten von 36 Millionen Euro bei jährlichen Betriebskosten von zwei Millionen Euro beziffert. Ein Fünftel der Summe soll die Stadt Wuppertal aufbringen, was wegen der Auflagen durch die kommunale Aufsichtsbehörde bisher nicht möglich war.
In der Wuppertaler Politik und Verwaltung ist die Erweiterung der Regiobahn unstrittig. Für Druck hatte auch der Kreis Mettmann gesorgt, der in der Bahnverbindung die Chance sieht, sechs Millionen Menschen in den Großräumen Düsseldorf und Bergisches Städtedreieck noch besser zu vernetzen. ab/ff