VFL WITZHELDEN Beim Jugendfußballturnier war Staub der härteste Gegner - bis der Löschzug IV half.
Withelden. „Das waren zwei Jugendturniertage der Superlative in der VfL-Geschichte.“ So fasst Jugendleiter Wilfried Busch die beiden Fußballtage auf dem Sportplatz in Witzhelden zusammen. 271 Spieler, darunter viele Teams aus umliegenden Städten, traten im 15-Minuten-Takt gegeneinander an und spielten wie die Großen: Nach den Vorrunden kam die Gruppeneinteilung in „Champions League, Uefa-Cup und DFB-Pokal“.
Aber der größte Gegner war der Staub. Bei vier gleichzeitig laufenden Spielen versank der Platz schließlich in einer einzigen Nebelwolke. In der Not wurde die Feuerwehr in Metzholz gerufen: Die half auf dem kleinen Dienstweg und rückte wenig später mit dem Löschwagen an. Kaum war das Staubbindemittel auf dem Platz aufgebracht, konnte das Turnier weitergehen - den Wehrleuten waren anerkennende La-Ola-Wellen sicher.
Angesichts der Hitze war das Markenzeichen der Vfler - der „berühmte“ Obstsalat - natürlich blitzschnell ausverkauft. Aber auch hier fand sich eine Lösung. Bei örtlichen Geschäften wurde rasch nachgeordert.
Der ernste Hintergrund der Jugendarbeit im VfL - Drogenprävention - kam nicht zu kurz: Alle angereisten Trainer wurden mit der Broschüre „Kinder stark machen im Sportverein“ ausgerüstet.
Am Ende hat dann eben doch noch alles geklappt: Auch die schnelle Übertragung der Ergebnisse auf eine Großleinwand. Thomas Krupatz hatte sich um die notwendige EDV-Ausrüstung gekümmert. Und den Ausrichtern blieb nur noch die Aufgabe, tosenden Applaus als Dankeschön entgegenzunehmen. KS