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02.08.2010 12:57
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Eine Woche Spaß im Bergischen

Leichlingen/Witzhelden. Seit 40 Jahren existiert bei der Leichlinger Feuerwehr auch eine Jugendfeuerwehr. Dieses Jubiläum nahmen sich die Verantwortlichen der Leichlinger Wehr zum Anlass, hinter dem Gerätehaus des Löschzuges 4 in Witzhelden für eine Woche ein zünftiges Jugendzeltlager aufzuschlagen.

Und wenn es was zu feiern gibt, lädt man sich auch gerne Gäste ein. Das war auch bei der Leichlinger Jugendfeuerwehr unter der Leitung von Jugendfeuerwehrwart Peter Czychun nicht anders. So trafen am vergangenen Montag 20 Mitglieder der Jugendabteilung der Partnerfeuerwehr des Löschzuges 4 aus Mecklar und Reilos aus dem nordöstlichen Hessen in Witzhelden ein. Zusammen mit fünf Betreuern campierten sie mit ebenso vielen Mitgliedern der Leichlinger Jugendwehr und deren Betreuern in großen Mannschaftszelten. Am Samstag wurde vor der gestrigen Abfahrt der Gäste noch zünftig Abschied gefeiert mit Wildschwein am Spieß und anderen Leckereien.

„Diese Woche sollte ganz bewusst kein Ausbildungscamp für angehende Feuerwehrleute sein. Wir wollten, dass die Jugendlichen vor allem Spaß haben“, hebt Feuerwehrsprecher Thomas Schmitz den Grundcharakter der Freizeitwoche hervor. Schließlich seien hier und in Hessen ja auch gerade Ferien. Und so gab es jeden Tag auch einen spannenden oder spaßigen Ausflug. „Am besten war’s im Phantasialand“, meint dazu ganz entschieden die 13-jährige Angelique Sandrock aus Mecklar. Das meint auch ihre Kameradin von der hessischen Jugendfeuerwehr Stephanie Brehm. „Aber die Wanderung am anderen Tag war öde“, will die 15-Jährige auch nicht alles über den grünen Klee loben. Insgesamt sei es aber sehr toll, neue Freunde kennen zu lernen.

In Witzhelden strengere Ausbildung als in Hessen

Das fand auf Leichlinger Seite etwa auch der elfjährige Marc Domnisch der sich mit der zehnjährigen Kimberly Sandrock bestens versteht. Gemeinsam haben die beiden, weil es eben doch nicht ganz ohne Feuerwehrausbildung ging, am Samstag noch das Abzeichen der Jugendflamme gemacht. Und Felix van Holt (14) und Schwester Laura (11) meinen: „Es ist interessant zu sehen, wie andere Jugendfeuerwehren ihren Dienst organisieren. Bei uns ist alles viel strenger als bei denen in Hessen.“

Dazu hat Stephanie, die schon seit sechs Jahren bei der Jugendfeuerwehr ist, die ganz dezidierte Meinung: „Locker lernt es sich besser.“ Da viele neue Freundschaften geschlossen wurden, dürfte wohl auch bald der fällige Gegenbesuch in Hessen geplant werden. VoJ