FREIWILLIGE FEUERWEHR Mehrere hundert Bürger erfuhren beim Tanz in den Mai auch Informatives.
Leichlingen. Das ganze Jahr über hilft sie aufopferungsvoll Menschen in Not und Gefahr: die Freiwillige Feuerwehr Leichlingen. Für mehrere hundert Bürger war dies wieder einmal Grund genug, gemeinsam mit den Mitgliedern beim Feuerwehrgerätehaus „Am Wallgraben“ zu stimmungsvoller Livemusik der Band Roadhouse in den Mai zu tanzen – und auch mehr über die Arbeit der Wehrleute zu erfahren.
Der größte Teil des Nachwuchses kommt aus der Jugendfeuerwehr
Das ST wollte vor allem wissen, wie es mit dem Feuerwehrnachwuchs in Leichlingen aussieht. „Noch immer kommt der größte Teil des Leichlinger Feuerwehrnachwuchses aus der Jugendfeuerwehr“, berichtet Pressesprecher Thomas Schmitz. 45 jugendliche Mitglieder werden derzeit vom Stadt-Jugendfeuerwehrwart Unterbrandmeister Peter Czychun geleitet. Als Nachwuchskräfte sind Mädchen und Jungen vor allem in der Juniorengruppe (10. bis 12. Lebensjahr) gefragt.
Was die ganz jungen Interessenten dabei lockt? „Ganz klar – die roten Feuerwehrautos!“ So ist es ein echtes Highlight, wenn die Junioren im Winter nach ihren Treffen mit dem Feuerwehrauto persönlich nach Hause chauffiert werden. An Voraussetzungen müssen die jungen Leute neben körperlicher Gesundheit vor allem Einsatzwillen mitbringen. „Wirkliches Interesse erkennt man schnell daran, ob sich jemand an den regelmäßigen Treffen zwei Mal im Monat beteiligt.“
Spielerisch werden die Junioren an die Themen der Feuerwehr herangeführt. Im Lauf der eigentlichen Jugendfeuerwehr-Zeit (12. bis 17. Lebensjahr) erwerben die Jugendlichen notwendiges Wissen zu Fahrzeugkunde, Erster Hilfe oder auch rechtlichen Grundlagen. Bei den Älteren treten praktische Übungen hinzu. Ab dem 18. Lebensjahr erfolgt dann der Eintritt in die aktive Wehr, wozu eine Grundausbildung in vier Modulen absolviert werden muss.
Diesen Weg ist auch David Schmitz (18) gegangen, der von seinem Vater das „Feuerwehr-Gen“ in die Wiege gelegt bekam und seit dem 10. Geburtstag dabei ist. „Die Tätigkeit bei der Feuerwehr macht einfach Freude. Schön ist es zum Beispiel, Kameradschaft zu pflegen.“ Und Jung-Feuerwehrmann René Fiebrandt (19) bekräftigt: „Außerdem gibt es ein gutes Gefühl, Menschen helfen zu können.“ chb