Snippets
Snippets
07.02.2012 10:53
Drucken Vorlesen Senden
Drehstart für Wuppertal-Krimi

Von Klaus Koch

Nun steht es fest: Am 6. März beginnen die Dreharbeiten für den Krimi „King Ping“. In der vergangenen Woche machte sich das

"King Ping" - Der Film

STORY „King Ping“ heißt eigentlich Clemens Frowein, ist Ex-Polizist und heute Pinguin-Pfleger im Zoo. Er fängt wieder an zu ermitteln, als ein Serienmörder einen Bekannten umbringt. Verkörpert werden soll er von Sierk Radzei (rechts), dem NRW-Schauspieler des Jahres 2008 – hier im 2010 gedrehten Teaser mit Jana Voosen als Gerichtsmedizinerin Dr. Nicole Werner.

TEAM Regie: Tom Bohn; Herstellungsleitung: Gabi Lins; Szenenbild: Sabine Rudolph.

SCHAUSPIELER Angefragt für Rollen sind Ann-Kathrin Kramer, Sierk Radzei, Mechthild Großmann, Michael Schenk, Ralf Richter, Jana Voosen, Hans-Martin Stier, Tim Wilde, Christoph Maria Herbst, Josef Ostendorf, Lilay Huser, Carmen Maja Antoni, Helmut Rühl, Jürgen Schornagel, Aurel Manthei, Axel Stein, Chris Tine Urspruch, Dominique Siassia und Marcia Golgowsky.

www.kingpingderfilm.de

Team noch einmal auf Motiv-Tour. Und das mit einem echten „Jetzt-erst-recht“-Gefühl. Denn erhoffte Fördermittel von der NRW-Filmstiftung wird es nicht geben. Eventuell fließt noch Geld von der FFA Filmförderungsanstalt, so Produzent Dirk Michael Häger – doch über Gedeih oder Verderb des Projekts entscheidet das nicht mehr.

Dementsprechend wirkte das Team alles andere als Trübsal blasend. Denn gedreht wird auf jeden Fall. Wie Häger berichtet, werden aus den ursprünglich einmal vorgesehenen 25 Drehtagen nun vielleicht nur 21. Doch damit bewegt sich „King Ping“ immer noch etwa auf „Tatort“-Niveau.

Keine üppigen Honorare für die Mitglieder des Teams

Klar ist ohne die Förderung auch, dass sowohl die Schauspieler als auch die Team-Mitglieder zum Drehstart nun wahrlich nicht mit üppigen Honoraren rechnen können. Doch auch diese Medaille hat ihre zwei Seiten. Denn je geringer die Höhe der Darlehen, desto geringer die Höhe der Rückzahlungen und desto größer die Gewinnspanne am Ende.

Möglich ist der Drehstart trotzdem, weil gut 200 000 Euro an Sponsorengeldern zusammengekommen sind. Und aus der Schauspielergarde hieß es schon im Vorfeld überwiegend, dass sie auch bei kleinem Budget mit im Boot sein wird. Sollte sich das im Einzelfall zerschlagen, stehen laut Häger bereits Kandidaten bereit, um einzuspringen.

Mögliche Drehorte sind unter anderem: Die Elba-Hallen, der „U-Club“, die Bandfabrik, mit hoher Sicherheit der Sparkassen-Turm auf der Talachse sowie die Pathologie der Helios-Kliniken. Außerdem wahrscheinlich die Treppe Vogelsaue und die Anilintreppe. Immer wieder mal im Bild: Die Schwebebahn. Hier hoffen die Produzenten Dirk Michael Häger und Christoph Schmidt von der Wuppertaler Firma Rex Film noch auf das Interesse von Sponsoren, eine Schwebebahn mit ihrer Werbung durch das Bild fahren sehen zu wollen. „Platz ist da vorhanden“.