AUSTAUSCH Was eine Solinger Pfadfindergruppe in China so alles erlebt
Von Sebastian Gust und Peter Horn Es begann mit einem quietschendem Keilriemen, der uns Richtung Restaurant begleitete. Durch Hupen und Überholen auf Pekinger Straßen bahnten wir uns den Weg. Als wir im Restaurant ankamen, sahen uns aus den Frischfischaquarien zwei Ochsenfrösche an. Die Bedienung trug das Essen auf: Neben Huhn süß-sauer und krossen Heuschrecken blickten wir auf einen Teller mit zwei Ochsenfröschen, die uns bekannt vorkamen. Serviert wurde auf einer runden Glascheibe in der Mitte eines ebenso runden Tisches, welche immer gedreht wurde.Dies ist nur eine von vielen Erfahrungen, die wir - die Solinger Pfadfindergruppe aus Widdert - derzeit in China machen. Zehn Pfadfinder und Pfadfinderinnen zwischen 14 bis 30 Jahren sind unterwegs. Wir hatten eine Einladung aus Peking erhalten. Ein Austauschschüler hatte den Kontakt hergestellt. Viele Jugendämter, Firmen und Organisationen haben uns finanziell unterstützt. Wir hoffen im nächsten Jahr chinesischen Schüler bei uns begrüßen zu dürfen. Tagebuch auf karl.solinger-tageblatt.de