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Gänsehaut und „irgendwas mit Medien“
Der Verlag B. Boll feierte gestern mit seinen Mitarbeitern sowie mit rund 700 geladenen Gästen das Jubiläum des Solinger Tageblatts im Theater und Konzerthaus. Heute Abend möchte sich der Verlag bei seinen treuen Lesern bedanken – mit einer festlichen Gala im Theater.
Schon der Auftakt des gestrigen Festakts erzeugte bei manch einem Gänsehaut: Der rund zwölfminütige Jubiläumsfilm verdeutlichte das Motto des Jubiläumsjahrs „Unsere Stadt, unsere Liebe“. Packend beschrieben die beiden Verleger Bernhard und Michael Boll sowie der Verlagsleiter und Chefredakteur Stefan Kob, was das Solinger Tageblatt ausmacht. Ein Blick in die Verlagsgeschichte und hinter die Kulissen des modernen
Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein wird heute Abend die große Abonnenten-Gala im Theater moderieren. Ausnahmesängerin Helen Schneider (Foto) sorgt für die musikalische Unterhaltung, Komödiant Florian Schröder für den Humor. Im Sporttalk begrüßt die Moderatorin unter anderem Reiner Calmund. Karten für die Gala gibt’s im Tageblatt-Haus an der Mummstraße. Karten in der Kat. 3 kosten mit ST-Karte 9,50 Euro, ohne 19 Euro. Mit ST-Karte 50 Prozent Rabatt! Pro ST-Karte können max. 4 Karten gekauft werden. Die Facetten des Solinger Tageblatts wurden künstlerisch ins rechte Licht gerückt. Die Inszenierung der Jugendseite „Karl“ und des Sportteils waren atemberaubend. Mehr wird an dieser Stelle noch nicht verraten. Aber so viel darf gesagt sein: Die Gäste der Abonnenten-Gala heute Abend werden überrascht sein. Eine erfrischende Katrin Müller-Hohenstein, bekannt aus dem ZDF-Sportstudio, führte souverän durch den Nachmittag. Auch heute Abend leitet die wortgewandte Moderatorin durch das Programm. Erfahrungen mit Galas hat die sportliche Katrin Müller-Hohenstein zuhauf; nichts kann sie aus dem Konzept bringen. Mit kleinen Anekdoten und Witzen erheiterte sie das gestrige Publikum. „Der älteste deutsche Fußballverein, BFC Germania, wurde 1888 gegründet. Lächerlich, wenn man bedenkt, wie alt das Solinger Tageblatt ist“, sagte sie. Für die gewisse Portion bittersüßen Humors war Kabarettist Florian Schröder zuständig. Der 29-Jährige nahm in seinem Programm die Medien sowie seine eigene Generation aufs Korn, die er selbst „Generation IMM – Irgendwas mit Medien“ nennt. „Wir sagen heute nicht mehr: Ich möchte Journalist werden. Sondern: Ich würd’ gern irgendwas mit Medien machen.“ Herrlich, wie der blonde Witzbold Boris Becker (Lebensmotto: „Heirate, was geht“) und Politiker wie die Bundeskanzlerin („Perle der Uckermark“) oder Frank-Walter Steinmeier aufs Korn nahm. Auch Wirtschaftsminister Guttenberg bekam sein Fett weg. Nach Kulturvorlieben gefragt, habe der neulich erklärt, er wolle auf ein Konzert der australischen Rockband ACDC. Schröder: „Ich dachte erst, der meint den ADAC . . .“ Die Gäste der heutigen Gala dürfen also gespannt sein und sich auf Beanspruchung der Lachmuskeln einstellen. mw |
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